Nov 21: Nikon D70s Knöpfchen: Aufnahmebetriebsart
Die Taste für die Aufnahmebetriebsart (neben der Taste BRK für Belichtungsserien) dient zur Umschaltung zwischen Einzelbild und Serienaufnahme. Außerdem wird die Taste zusammen mit der Taste für die Displaybeleuchtung auch für die Format Funktion benutzt.
Wird die Taste betätigt, so kann mit dem hinteren Einstellrad einer der folgenden Aufnahmebetriebsarten ausgewählt werden. Dies ist in allen Belichtungsprogrammen und Aufnahmeprogrammen möglich:
Einzelbild
In diesem Modus nimmt die Kamera bei jeder Betätigung des Auslösers ein Bild auf.
Serienaufnahme
Bei der Serienaufnahme nimmt die Kamera fortlaufend Bilder auf, bis der interne Puffer Speicher gefüllt wird. Im Hintergrund wird dieser auf die CF-Karte geschrieben, die Anzahl der Aufnahmen in Folge hängen also von der Datenmenge pro Bild (Bildgröße und Qualität/Kompression) und von der Geschwindigkeit der CF-Karte ab. Es passen 4 (RAW) oder 49 Small Basic JPGs in den Puffer.
Wenn eine Belichtungsreihe aktiviert ist, so nimmt die Kamera im Aufnahmemodus Serienaufnahme nur die Bilder einer Belichtungsserie auf. Dann muss der Auslöser erneut betätigt werden.
Selbstauslöser
Der Selbstauslöser ist ein Timer, dieser kann für Selbstportraits benutzt werden, oder einfach nur um die Erschütterngen durch die Betätigung des Auslösers abklingen zu lassen. Die Verzögerungszeit kann mit der Individualfunktion 24 Selbstauslöser zwischen 2 und 20 Sekunden einstellen.
Fernauslöser(mit Vorlaufzeit)
Der Auslöser kann (wenn der Fernauslöser Aufnahmemodus aktiviert wurde) auch über die IR-Fernbedienung ML-L3 ausgelöst werden. Je nach Aufnahmebetriebsart erfolgt dann die Aufnahme sofort, oder mit zwei Sekunden Verzögerung (um die Fernbedienung zu verstecken). Einstellungen für die Fernbedienung bleiben nach dem Ausschalten der Kamera nicht erhalten.
Die IR-Fernbedienung muss dabei direkte Sicht auf den IR Sensor an der Vorderseite der Nikon D70s haben (was grade bei Stativaufnahmen leicht dazu führt, dass die Hand ins Bild gerät). Übrigens erlaubt die IR-Fernbedienung im bulb-mode den Beginn und das Ende der Belichtungszeit jeweils durch drücken der Taste zu veranlassen (max. 30min). Die Kabel-Fernbedienung hat hierfür eine Auslöser-Arretierung.
Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie: Nikon D70s Knöpfchen. Für jeden Schalter und Schieber an der Nikon D70s wird beschrieben welche Funktionen er hat, wann er einzusetzen ist, und wie er mit anderen Funktionen in Beziehung steht. Das ganze soll die Informationen aus dem Kamera Handbuch aus einem neuen Blickwinkel, auch anfängergeeignet darstellen.
Wird die Taste betätigt, so kann mit dem hinteren Einstellrad einer der folgenden Aufnahmebetriebsarten ausgewählt werden. Dies ist in allen Belichtungsprogrammen und Aufnahmeprogrammen möglich:
Einzelbild
In diesem Modus nimmt die Kamera bei jeder Betätigung des Auslösers ein Bild auf.
Serienaufnahme
Bei der Serienaufnahme nimmt die Kamera fortlaufend Bilder auf, bis der interne Puffer Speicher gefüllt wird. Im Hintergrund wird dieser auf die CF-Karte geschrieben, die Anzahl der Aufnahmen in Folge hängen also von der Datenmenge pro Bild (Bildgröße und Qualität/Kompression) und von der Geschwindigkeit der CF-Karte ab. Es passen 4 (RAW) oder 49 Small Basic JPGs in den Puffer.
Wenn eine Belichtungsreihe aktiviert ist, so nimmt die Kamera im Aufnahmemodus Serienaufnahme nur die Bilder einer Belichtungsserie auf. Dann muss der Auslöser erneut betätigt werden.
Selbstauslöser
Der Selbstauslöser ist ein Timer, dieser kann für Selbstportraits benutzt werden, oder einfach nur um die Erschütterngen durch die Betätigung des Auslösers abklingen zu lassen. Die Verzögerungszeit kann mit der Individualfunktion 24 Selbstauslöser zwischen 2 und 20 Sekunden einstellen.
Fernauslöser(mit Vorlaufzeit)
Der Auslöser kann (wenn der Fernauslöser Aufnahmemodus aktiviert wurde) auch über die IR-Fernbedienung ML-L3 ausgelöst werden. Je nach Aufnahmebetriebsart erfolgt dann die Aufnahme sofort, oder mit zwei Sekunden Verzögerung (um die Fernbedienung zu verstecken). Einstellungen für die Fernbedienung bleiben nach dem Ausschalten der Kamera nicht erhalten.
Die IR-Fernbedienung muss dabei direkte Sicht auf den IR Sensor an der Vorderseite der Nikon D70s haben (was grade bei Stativaufnahmen leicht dazu führt, dass die Hand ins Bild gerät). Übrigens erlaubt die IR-Fernbedienung im bulb-mode den Beginn und das Ende der Belichtungszeit jeweils durch drücken der Taste zu veranlassen (max. 30min). Die Kabel-Fernbedienung hat hierfür eine Auslöser-Arretierung.
Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie: Nikon D70s Knöpfchen. Für jeden Schalter und Schieber an der Nikon D70s wird beschrieben welche Funktionen er hat, wann er einzusetzen ist, und wie er mit anderen Funktionen in Beziehung steht. Das ganze soll die Informationen aus dem Kamera Handbuch aus einem neuen Blickwinkel, auch anfängergeeignet darstellen.
Nov 14: Nikon D70s Knöpfchen: Belichtungsreihen
Die Taste für Belichtungsreihen (Beschriftet mit BRK: Bracketing) dient zur Steuerung von automatischen Aufnahmereihen.
Die Taste läßt sich nur in den Belichtungsprogrammen M P A und S verwenden. Solange man die Taste gedrückt hält kann man mit dem hinteren Einstellrad die automatische Belichtungsreihen Ein- (BRK erscheint im Display) oder Ausschalten.
Es gibt mehrere Varianten der Belichtungsreihen, je nach Einstellung der Individualfunktion 12 Bracketing:
Belichtungsreihen
Mit dem Vorderen Einstellrad kann die Variation der Belichtungsreihe eingestellt werden. Drei Aufnahmen mit +/-0.3 - +/-2.0 LW Stufen oder Zwei Aufnahmen (wobei die zweite um +/- 0.3 bis 2.0 LW korrigiert wird).
Wird z.B. "3F 2.0" eingestellt, so werden bei den folgenden drei Aufnahmen folgende Belichtungskorreturen verwenden: 0EV, -2EV, +2EV.
Vor dem Betätigen des Auslösers blinkt immer das Segment an der Skala für die Belichtungskorrektur, für die das Bild aufgenommen wird (also Mitte, Negatives Segment oder positives Segment). Damit wird angezeigt welche Korrektur bei der nächsten Betätigung des Auslösers benutzt wird. Wenn die Serienbild Funtion aktiviert ist, so nimmt die Kamera nicht wie üblich forlaufend Bilder auf, sondern am Ende der Reihe werden keine weiteren Aufnahmen aufgenommen (bis der Auslöser erneut betätigt wird).
Übrigens steuert die Individualfunktion 13 Reihenfolge welche Korrektur zuerst angewendet wird: wenn Sie also lieber die drei Blder einer Serie in aufsteigender Helligkeit haben möchten, so müssen Sie auf -,N,+ umstellen.
Blitzbelichtungsreihe
Neben der Belichtungskorrektur kann auch die Blitzleistung gesteuert werden.
Weissabgleichsreihe
Neben den Belichtungsreihen bietet die Kamera noch eine weitere automatische Reihe an, die Weissabgleichsreihe. Dabei werden 2 oder 3 Aufnhamen gemacht, bei denen der Weissabgleich um einen eingestellten Farbtemperatur Wert variiert wird. An der Kamera kann mit dem vorderen Einstellrad die Faktoren 1-3 eingestellt werden, diese entsprechen Korrekturen um 10Mirred.
Wozu Belichtungsreihen
Bei einer Belichtungsreihe variiert die Kamera bei jeder Auslösung die Belichtungskorrektur. Dies wird z.B. bei schwierigen Lichtverhältnissen genutzt um mehrere Aufnahmen zu machen (ohne dabei manuell die Einstellungen verändern zu müssen) um dann später die Aufnahme mit der besten Blende/Belichtungszeit Kombination zu wählen.
Ebenso ist es möglich mehrere Aufnahmen des gleichen Motivs mit unterschiedlichen Belichtungen übereinanderzulegen (entweder manuell durch Überblendungen oder durch spezielle Tools die dadurch Bilder mit großem Dynamikumfang erzeugen können).
Eine sehr häufige Anwendung von Belichtungsreihen sind auch Langzeitbelichtungen, da hier die Abschätzung der Einstellungen doch schwierig vorab getroffen wird. Bei einer Serie kann an den besten Kandidaten leicht nachträglich am Bildschirm ermitteln.
Belichtungsreihen kann man auch einfach manuell machen, dazu muss dann aber zwischen jedem Bild die Einstellungen an der Kamera (z.B. die Belichtungskorrktur oder die Zeit für den Verschluss im manuellen Modus) ändern. Bei Langzeitbelichtungen im Bulb Mode kann dies aber einfach am Fernauslöser gemacht werden (insbesondere wenn der auch Einstellungen zu Belichtungsreihen unterstützt).
Wozu Weissabgleichsreihen
Weissabgleichsreihen werden eingesetzt, wenn die Farbtemperatur der Beleuchtung schwer zu ermitteln ist. Dies ist z.B. bei Mischlicht der Fall, oder aber bei Leuchtstofflampen (die es in einem breiten Spektrum von Farbtemperaturen gibt) Auch bei stark farbigem Licht ist es nicht so einfach zu beurteilen, welcher Weissabgleich die stimmungsvollsten Resultate liefert. Das sind die Anwendungsfelder für Weissabgleichreihen, allerdings kann man auch die meisten Korrekturen nachträglich im Postprocessing vornehmen (insbesondere wenn man im RAW Format aufgenommen hat).
Bei Aufnahmen bei denen es auf hohe Farbtreue anommt bietet es sich an Aufnahmen eines Referenzobjektes (z.B. 18% Graukarte oder weisse Fläche) aufzunehmen. Dies kann dann als Referenzbild für den Weissabgleich dienen, oder im Postprocessing für die Anpassung genutzt werden.
Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie: Nikon D70s Knöpfchen. Für jeden Schalter und Schieber an der Nikon D70s wird beschrieben welche Funktionen er hat, wann er einzusetzen ist, und wie er mit anderen Funktionen in Beziehung steht. Das ganze soll die Informationen aus dem Kamera Handbuch aus einem neuen Blickwinkel, auch anfängergeeignet darstellen.
Die Taste läßt sich nur in den Belichtungsprogrammen M P A und S verwenden. Solange man die Taste gedrückt hält kann man mit dem hinteren Einstellrad die automatische Belichtungsreihen Ein- (BRK erscheint im Display) oder Ausschalten.
Es gibt mehrere Varianten der Belichtungsreihen, je nach Einstellung der Individualfunktion 12 Bracketing:
Belichtungsreihen
Mit dem Vorderen Einstellrad kann die Variation der Belichtungsreihe eingestellt werden. Drei Aufnahmen mit +/-0.3 - +/-2.0 LW Stufen oder Zwei Aufnahmen (wobei die zweite um +/- 0.3 bis 2.0 LW korrigiert wird).
Wird z.B. "3F 2.0" eingestellt, so werden bei den folgenden drei Aufnahmen folgende Belichtungskorreturen verwenden: 0EV, -2EV, +2EV.
Vor dem Betätigen des Auslösers blinkt immer das Segment an der Skala für die Belichtungskorrektur, für die das Bild aufgenommen wird (also Mitte, Negatives Segment oder positives Segment). Damit wird angezeigt welche Korrektur bei der nächsten Betätigung des Auslösers benutzt wird. Wenn die Serienbild Funtion aktiviert ist, so nimmt die Kamera nicht wie üblich forlaufend Bilder auf, sondern am Ende der Reihe werden keine weiteren Aufnahmen aufgenommen (bis der Auslöser erneut betätigt wird).
Übrigens steuert die Individualfunktion 13 Reihenfolge welche Korrektur zuerst angewendet wird: wenn Sie also lieber die drei Blder einer Serie in aufsteigender Helligkeit haben möchten, so müssen Sie auf -,N,+ umstellen.
Blitzbelichtungsreihe
Neben der Belichtungskorrektur kann auch die Blitzleistung gesteuert werden.
Weissabgleichsreihe
Neben den Belichtungsreihen bietet die Kamera noch eine weitere automatische Reihe an, die Weissabgleichsreihe. Dabei werden 2 oder 3 Aufnhamen gemacht, bei denen der Weissabgleich um einen eingestellten Farbtemperatur Wert variiert wird. An der Kamera kann mit dem vorderen Einstellrad die Faktoren 1-3 eingestellt werden, diese entsprechen Korrekturen um 10Mirred.
Wozu Belichtungsreihen
Bei einer Belichtungsreihe variiert die Kamera bei jeder Auslösung die Belichtungskorrektur. Dies wird z.B. bei schwierigen Lichtverhältnissen genutzt um mehrere Aufnahmen zu machen (ohne dabei manuell die Einstellungen verändern zu müssen) um dann später die Aufnahme mit der besten Blende/Belichtungszeit Kombination zu wählen.
Ebenso ist es möglich mehrere Aufnahmen des gleichen Motivs mit unterschiedlichen Belichtungen übereinanderzulegen (entweder manuell durch Überblendungen oder durch spezielle Tools die dadurch Bilder mit großem Dynamikumfang erzeugen können).
Eine sehr häufige Anwendung von Belichtungsreihen sind auch Langzeitbelichtungen, da hier die Abschätzung der Einstellungen doch schwierig vorab getroffen wird. Bei einer Serie kann an den besten Kandidaten leicht nachträglich am Bildschirm ermitteln.
Belichtungsreihen kann man auch einfach manuell machen, dazu muss dann aber zwischen jedem Bild die Einstellungen an der Kamera (z.B. die Belichtungskorrktur oder die Zeit für den Verschluss im manuellen Modus) ändern. Bei Langzeitbelichtungen im Bulb Mode kann dies aber einfach am Fernauslöser gemacht werden (insbesondere wenn der auch Einstellungen zu Belichtungsreihen unterstützt).
Wozu Weissabgleichsreihen
Weissabgleichsreihen werden eingesetzt, wenn die Farbtemperatur der Beleuchtung schwer zu ermitteln ist. Dies ist z.B. bei Mischlicht der Fall, oder aber bei Leuchtstofflampen (die es in einem breiten Spektrum von Farbtemperaturen gibt) Auch bei stark farbigem Licht ist es nicht so einfach zu beurteilen, welcher Weissabgleich die stimmungsvollsten Resultate liefert. Das sind die Anwendungsfelder für Weissabgleichreihen, allerdings kann man auch die meisten Korrekturen nachträglich im Postprocessing vornehmen (insbesondere wenn man im RAW Format aufgenommen hat).
Bei Aufnahmen bei denen es auf hohe Farbtreue anommt bietet es sich an Aufnahmen eines Referenzobjektes (z.B. 18% Graukarte oder weisse Fläche) aufzunehmen. Dies kann dann als Referenzbild für den Weissabgleich dienen, oder im Postprocessing für die Anpassung genutzt werden.
Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie: Nikon D70s Knöpfchen. Für jeden Schalter und Schieber an der Nikon D70s wird beschrieben welche Funktionen er hat, wann er einzusetzen ist, und wie er mit anderen Funktionen in Beziehung steht. Das ganze soll die Informationen aus dem Kamera Handbuch aus einem neuen Blickwinkel, auch anfängergeeignet darstellen.
Geschrieben von Bernd/Eckes
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Nov 10: Schmap
Nov 9: Nikon D70s Knöpfchen: AF-L/AE-L
Die Taste AE-L/AF-L befindet sich an der Rückseite der Nikon D70s und kann mit dem Daumen der rechten Hand bedient werden. Die Taste hat eine ganze Reihe von Funktionen, abhängig von der Einstellung der Benutzerdefinierten Funktion 15 AE-L/AF-L und 16 Messwertspeicher.
Werkseinstellung der Kamera ist die Funktion AE/AF-Speicher: solange die Taste gedrückt ist speichert die Kamera die Messungen für Autofokus und Beichtung. Im Sucher erscheint dann die Anzeige EL (Exposure Metering Locked). Man kann in der Zwischenzeit den Auslöser loslassen und erneut antippen. Belichtung und Fokus werden dann nicht neu eingestellt. Aber Vorsicht: der Wert geht verloren wenn die AE-L/AF-L Taste losgelassen wird, oder nachdem der Standby-Timeout für den Belichtungsmesser erreicht ist.
Die Einstellung AE-Speicher verhält sich vergleichbar, allerdings nur für die Belichtungsmessung, nicht für den Autofokus (dieser fokussiert wie gewohnt bei jeder Betätigung des Auslösers). Diese Funktion wird z.B. benutzt wenn man mehrere Aufnahmen mit der gleichen Belichtungseinstellung vornehmen möchte. Aber auch hier das Problem: Standby oder loslassen der Taste löscht den Messwert.
Die Einstellung AF-Speicher kann benutzt werden um die aktuelle Fokussierung während mehreren Aufnahmen beizubehalten. D.h. durch antippen des Auslösers kann fokussiert werden, solange dann die AF-L Taste betätigt ist bleibt die Kamera auf dieser Fokusierung. Dafür gibt es hauptsächlich zwei Anwendungsfälle: wenn eine Große Anzahl von Aufneehmen in schneller Folge gemacht werden sollen (und keine erneute Scharfstellung notwendig ist) so kann die Taste betätigt werden: die Kamera besteht in diesem Falle nicht darauf dass der Fokus scharf ist, es kann deutlich schneller ausgelöst werden. Die zweite Anwendung besteht darin eine Entfernungsmessung mit einem Messfeld vorzunehmen (am Objekt das scharf erscheinen soll oder an einem vergleichbar weit entfernten Ziel) und dann den richtigen Bildausschnitt zu wählen. Diese Anwendung kann auch mit dem halb durchgedrückten Auslöser vorgenommen werden, jedoch ist das Risiko den Auslöser loszulassen bei der extra Taste geringer. Außerdem nimmt die Kamera unabhängig vom Autofokus-Speicher trotzdem Belichtungsmessungen vor.
Die Einstellung AE-Halten hat die gleiche Funktion wie AE-Speicher, mit der Ausnahme, dass die Taste nicht durchgedrückt bleiben muss. Beim Antippen der AE-L Taste wird der aktuelle Wert der Belichtungsmessung gespeichert (EL erscheint im Sucher) und erst beim erneuten Betätigen der AE-L Taste wird der Wert wieder vergessen. Allerdings: auch hier wird der Wert im Standby gelöscht, bei Aufnahmen die über eine längere Zeit mit konstanten Belichtungseinstellungen vorgenommen werden sollen kann man entweder den Belichtungsmesser Timeout hochsetzen, oder aber die Manuelle Belichtungssteuerung M verwenden.
Die Einstellung AF-aktivieren führt dazu, dass die Kamera nicht mehr beim antippen des Auslösers fokussiert, sondern ausschließlich bei der Benutzung der Taste. Die Schärfepriorität bleibt aber erhalten: wenn der Schärfeindikator nicht anschlägt ist der Auslöser gesperrt. Diese Funktion ist z.B. sinnvoll bei Objektiven die man sowohl automatisch als auch manuell scharfstellen kann: in der Regel stellt der Fotograf das Objektiv von Hand scharf, er kann sich aber jederzeit des AFs bedienen, wenn er die AF-L Taste zur Aktivierung antippt.
Die letzte Einstellung FV-Speicher ist speziell für die Belichtungsmessung mit Blitzgeräten gedacht. Bei Betätigung der AE-L Taste wird ein Messblitz durchgeführt, und die reflektierte Helligkeit gespeichert für den nächsten Auslösevorgang. Dazu muss der Blitz aktiviert sein. Der Messwert wird gespeichert (EL erscheint im Sucher bis zur erneuten Betätigung der AE-L Taste).
Individualfunktion 16
Mit der Individualfunktion 16 kann angegeben werden ob die Speicherung der Belichtungsmessung nur mit der AE-L Taste vorgenommen werden kann, oder ob auch das Antippen des Auslösers die Daten speichert. Normalerweise werden Veränderungen in der Belichtung weiter gemessen, der Messwert nicht gespeichert. Der Wert +Auslöser schaltet dieses Verhalten um. lesen Sie mehr
Werkseinstellung der Kamera ist die Funktion AE/AF-Speicher: solange die Taste gedrückt ist speichert die Kamera die Messungen für Autofokus und Beichtung. Im Sucher erscheint dann die Anzeige EL (Exposure Metering Locked). Man kann in der Zwischenzeit den Auslöser loslassen und erneut antippen. Belichtung und Fokus werden dann nicht neu eingestellt. Aber Vorsicht: der Wert geht verloren wenn die AE-L/AF-L Taste losgelassen wird, oder nachdem der Standby-Timeout für den Belichtungsmesser erreicht ist.
Die Einstellung AE-Speicher verhält sich vergleichbar, allerdings nur für die Belichtungsmessung, nicht für den Autofokus (dieser fokussiert wie gewohnt bei jeder Betätigung des Auslösers). Diese Funktion wird z.B. benutzt wenn man mehrere Aufnahmen mit der gleichen Belichtungseinstellung vornehmen möchte. Aber auch hier das Problem: Standby oder loslassen der Taste löscht den Messwert.
Die Einstellung AF-Speicher kann benutzt werden um die aktuelle Fokussierung während mehreren Aufnahmen beizubehalten. D.h. durch antippen des Auslösers kann fokussiert werden, solange dann die AF-L Taste betätigt ist bleibt die Kamera auf dieser Fokusierung. Dafür gibt es hauptsächlich zwei Anwendungsfälle: wenn eine Große Anzahl von Aufneehmen in schneller Folge gemacht werden sollen (und keine erneute Scharfstellung notwendig ist) so kann die Taste betätigt werden: die Kamera besteht in diesem Falle nicht darauf dass der Fokus scharf ist, es kann deutlich schneller ausgelöst werden. Die zweite Anwendung besteht darin eine Entfernungsmessung mit einem Messfeld vorzunehmen (am Objekt das scharf erscheinen soll oder an einem vergleichbar weit entfernten Ziel) und dann den richtigen Bildausschnitt zu wählen. Diese Anwendung kann auch mit dem halb durchgedrückten Auslöser vorgenommen werden, jedoch ist das Risiko den Auslöser loszulassen bei der extra Taste geringer. Außerdem nimmt die Kamera unabhängig vom Autofokus-Speicher trotzdem Belichtungsmessungen vor.
Die Einstellung AE-Halten hat die gleiche Funktion wie AE-Speicher, mit der Ausnahme, dass die Taste nicht durchgedrückt bleiben muss. Beim Antippen der AE-L Taste wird der aktuelle Wert der Belichtungsmessung gespeichert (EL erscheint im Sucher) und erst beim erneuten Betätigen der AE-L Taste wird der Wert wieder vergessen. Allerdings: auch hier wird der Wert im Standby gelöscht, bei Aufnahmen die über eine längere Zeit mit konstanten Belichtungseinstellungen vorgenommen werden sollen kann man entweder den Belichtungsmesser Timeout hochsetzen, oder aber die Manuelle Belichtungssteuerung M verwenden.
Die Einstellung AF-aktivieren führt dazu, dass die Kamera nicht mehr beim antippen des Auslösers fokussiert, sondern ausschließlich bei der Benutzung der Taste. Die Schärfepriorität bleibt aber erhalten: wenn der Schärfeindikator nicht anschlägt ist der Auslöser gesperrt. Diese Funktion ist z.B. sinnvoll bei Objektiven die man sowohl automatisch als auch manuell scharfstellen kann: in der Regel stellt der Fotograf das Objektiv von Hand scharf, er kann sich aber jederzeit des AFs bedienen, wenn er die AF-L Taste zur Aktivierung antippt.
Die letzte Einstellung FV-Speicher ist speziell für die Belichtungsmessung mit Blitzgeräten gedacht. Bei Betätigung der AE-L Taste wird ein Messblitz durchgeführt, und die reflektierte Helligkeit gespeichert für den nächsten Auslösevorgang. Dazu muss der Blitz aktiviert sein. Der Messwert wird gespeichert (EL erscheint im Sucher bis zur erneuten Betätigung der AE-L Taste).
Individualfunktion 16
Mit der Individualfunktion 16 kann angegeben werden ob die Speicherung der Belichtungsmessung nur mit der AE-L Taste vorgenommen werden kann, oder ob auch das Antippen des Auslösers die Daten speichert. Normalerweise werden Veränderungen in der Belichtung weiter gemessen, der Messwert nicht gespeichert. Der Wert +Auslöser schaltet dieses Verhalten um. lesen Sie mehr
Nov 7: Nikon D70s Knöpfchen: Blitztaste
An der Seite des Sucherprismas findet sich die Taste für die Blitzsynchronisation, die auch für die Blitzleistungskorrektur und dem Ausklappen des Blitzes genutzt werden kann.
Blitzen ist ein recht komplexes Thema, aber wenn man sich erst mal auf den internen Blitz beschränkt:
Blitzen bei Aufnahmeprogrammen
Bei den Aufnahmeprogrammen Landschaft, Sport und Nachtaufnahme ist es nicht mglich den Blitz einzuschalten.
Bei den Programmen Auto, Portrait und Nahaufnahme kann man durch drücken der Taste für die Blitzsynchronisation und drehen am hinteren Einstellrad wählen, welche Blitz Funktion gewünscht ist. Die aktuelle Einstellung ist im LCD-Display sichtbar. Zur Auswahl steht: Kein Blitz, Blitzautmatik (synchronisiert auf den Verschlussvorhang) und Blitzautomatik mit Reduzierung des Rote-Augen Effektes. In diesen Programmen klappt der Blitz automatisch bei der Belichtungsmessung (beim Antippen des Auslösers) aus, wenn die gemessene Lichtmenge zu gering ist.
Beim Aufnahmeprogramm Nachtportrait kann man wählen zwischen: Blitz aus, Blitz mit Langzeitsynchronisation und Blitz mit Langzeitsynchronisation und Reduzierung des Rote-Augen Effektes. Besonders ist hierbei, daß die Kamera trotz einer möglichen Aufhellung des Vordergrundes mit dem Blitz längere Belichtungszeiten wählt, um auch einen dunkleren Hintergrund der nicht durch den Blitz ausgeleuchtet wird zu ausreichend zu belichten. Dieses Verfahren funktioniert nur Sinnvoll wenn außer dem Vordergrund-Motiv kein Objekt in Blitzreichweite (3m) ist.
Blitzen bei Belichtungsprogrammen
Bei den Belichtungsprogrammen sind die Einstellungsmöglichkeiten für den internen Blitz vielfältiger: bei allen Belichtungsprogammen wird beim Betätigen der Blitztaste der interne Blitz ausgeklappt und aktiviert. Bei allen Belichtungsprogrammen kann die Blitzleistung manuell korrigiert werden: solange die Blitztaste betätigt ist kann man am vorderen Einstellrad die Blitzleistung um 3 Blendstufen nach unten, und um eine Blendstufe nach oben korrigieren.
Die möglichen Blitzsynchronisationen hängen von den ausgewählten Belichtungsprogrammen ab.
Bei Programmautomatik P und Zeitautomatik A (also wenn die Kamera Einfluss auf die Verschlußzeiten nimmt) steht auch die Langzeitsynchronisation zur Verfügung. Entweder (SLOW) auf den Ersten Verschlußvorhang (am Anfang der Beichtung mit oder ohne Reduzierung des Rote-Augen Effektes) oder (SLOW REAR) auf den zweiten Verschlußvorhang.
In den Programmen Blendenautomatik S oder bei Manueller Belichtungssteuerung M gibt es lediglich: kein Blitz, Blitzen am Anfang der Belichtung (mit und ohne Vorblitz) und Blitzen synchronisiert mit dem Ende der Belichtungszeit (REAR).
Reduzierung des Rote-Augen Effektes
Die Nikon D70s benutzt das Autofokus-Hilfslicht um den Rote-Augen Effekt zu reduzieren. Vor der Aufnahme wird das Licht eingeschaltet um das Opfer zu blenden. Dadurch ziehen sich geringfügig die Pupillen zusammen. Das führt aber zu erschreckten Gesichtern, zusammengekniffenen Augen und vorgewarnten Subjekten. Der Nutzen dieser Blendung ist auch nur sehr beschränkt, viel besser ist es einen externen Blitz zu verwenden der weiter von der optischen Achse der Kamera entfernt ist. Dann spiegelt sich der Blitz nicht mehr auf der Retina in den Augen. Ebenso sollte man bei Dunkelheit aus dem gleichen Grund auf das AF-Hilfslicht verzichten, da es doch extrem Hell ist.
Blitzen ist ein recht komplexes Thema, aber wenn man sich erst mal auf den internen Blitz beschränkt:
Blitzen bei Aufnahmeprogrammen
Bei den Aufnahmeprogrammen Landschaft, Sport und Nachtaufnahme ist es nicht mglich den Blitz einzuschalten.
Bei den Programmen Auto, Portrait und Nahaufnahme kann man durch drücken der Taste für die Blitzsynchronisation und drehen am hinteren Einstellrad wählen, welche Blitz Funktion gewünscht ist. Die aktuelle Einstellung ist im LCD-Display sichtbar. Zur Auswahl steht: Kein Blitz, Blitzautmatik (synchronisiert auf den Verschlussvorhang) und Blitzautomatik mit Reduzierung des Rote-Augen Effektes. In diesen Programmen klappt der Blitz automatisch bei der Belichtungsmessung (beim Antippen des Auslösers) aus, wenn die gemessene Lichtmenge zu gering ist.
Beim Aufnahmeprogramm Nachtportrait kann man wählen zwischen: Blitz aus, Blitz mit Langzeitsynchronisation und Blitz mit Langzeitsynchronisation und Reduzierung des Rote-Augen Effektes. Besonders ist hierbei, daß die Kamera trotz einer möglichen Aufhellung des Vordergrundes mit dem Blitz längere Belichtungszeiten wählt, um auch einen dunkleren Hintergrund der nicht durch den Blitz ausgeleuchtet wird zu ausreichend zu belichten. Dieses Verfahren funktioniert nur Sinnvoll wenn außer dem Vordergrund-Motiv kein Objekt in Blitzreichweite (3m) ist.
Blitzen bei Belichtungsprogrammen
Bei den Belichtungsprogrammen sind die Einstellungsmöglichkeiten für den internen Blitz vielfältiger: bei allen Belichtungsprogammen wird beim Betätigen der Blitztaste der interne Blitz ausgeklappt und aktiviert. Bei allen Belichtungsprogrammen kann die Blitzleistung manuell korrigiert werden: solange die Blitztaste betätigt ist kann man am vorderen Einstellrad die Blitzleistung um 3 Blendstufen nach unten, und um eine Blendstufe nach oben korrigieren.
Die möglichen Blitzsynchronisationen hängen von den ausgewählten Belichtungsprogrammen ab.
Bei Programmautomatik P und Zeitautomatik A (also wenn die Kamera Einfluss auf die Verschlußzeiten nimmt) steht auch die Langzeitsynchronisation zur Verfügung. Entweder (SLOW) auf den Ersten Verschlußvorhang (am Anfang der Beichtung mit oder ohne Reduzierung des Rote-Augen Effektes) oder (SLOW REAR) auf den zweiten Verschlußvorhang.
In den Programmen Blendenautomatik S oder bei Manueller Belichtungssteuerung M gibt es lediglich: kein Blitz, Blitzen am Anfang der Belichtung (mit und ohne Vorblitz) und Blitzen synchronisiert mit dem Ende der Belichtungszeit (REAR).
Reduzierung des Rote-Augen Effektes
Die Nikon D70s benutzt das Autofokus-Hilfslicht um den Rote-Augen Effekt zu reduzieren. Vor der Aufnahme wird das Licht eingeschaltet um das Opfer zu blenden. Dadurch ziehen sich geringfügig die Pupillen zusammen. Das führt aber zu erschreckten Gesichtern, zusammengekniffenen Augen und vorgewarnten Subjekten. Der Nutzen dieser Blendung ist auch nur sehr beschränkt, viel besser ist es einen externen Blitz zu verwenden der weiter von der optischen Achse der Kamera entfernt ist. Dann spiegelt sich der Blitz nicht mehr auf der Retina in den Augen. Ebenso sollte man bei Dunkelheit aus dem gleichen Grund auf das AF-Hilfslicht verzichten, da es doch extrem Hell ist.
Nov 6: Nikon D70s Knöpfchen: Objektiventriegelung
Der einzige wirkliche mechanische Knopf an der Nikon D70s ist die Objektiventriegelung. Der Knopf wird dazu benutzt den Bajonettverschluss der Nikon zu entriegeln, damit man das Objektiv drehen und abnehmen kann.
Beim Aufsetzen des Objektivs soll der Entriegelungsknopf nicht gedrückt werden, damit der Bajonettverschluß einrasten kann.
Beim Objektivwechsel bitte auf ein sauberes, staubfreies Arbeitsumfeld achten. Objektive mit dem Deckel verschließen bevor diese in der Fototasche liegen.
Vor dem Wechsel sollte man das neue Objektiv und den Ablageort für das bestehende präparieren, um die Zeit in der die Kamera geöffnet ist zu minimieren.
Objektivkompatibilität
Der Bajonettverschluss der Nikon geht auf das erste F-Modell im Jahre 1959 zurück. Im Laufe der Zeit wurden Blendensteerung, Autofokus Übertragung und Prozessor Anschlüsse hinzugefügt und weiterentwickelt. Trotzdem ist das Bajonett relativ unverändert geblieben, so kann man auch Objektive von 1976 noch an die Nikon D70s ansetzen.
Damit macht Nikon Werbung, allerdings sollte man beachten dass es doch einige Funktionale Einschränkungen gibt. Die neuen G-Nikkore lassen sich z.B. nicht mehr an älteren Kameras betreiben, da sie keinen Blendenring haben. Neuere kleinere und günstigere Nikkon Bodies werden eventuell auch keinen eigenen AF Motor besitzen, d.h. man kann nur noch bei AF-S Objektiven (mit eigenem Motor) die Autofokus Funktion nutzen. Außerdem sind die Digital-optimierten DX Objektive nicht für Vollformat Sensoren oder Filmkameras geeignet.
Objektive ohne Prozessor führen zu Einschränkungen bei der Belichtungsmessung, Scharfstellung aber insbesondere bei der iTTL Blitztechnik. lesen Sie mehr
Beim Aufsetzen des Objektivs soll der Entriegelungsknopf nicht gedrückt werden, damit der Bajonettverschluß einrasten kann.
Beim Objektivwechsel bitte auf ein sauberes, staubfreies Arbeitsumfeld achten. Objektive mit dem Deckel verschließen bevor diese in der Fototasche liegen.
Vor dem Wechsel sollte man das neue Objektiv und den Ablageort für das bestehende präparieren, um die Zeit in der die Kamera geöffnet ist zu minimieren.
Objektivkompatibilität
Der Bajonettverschluss der Nikon geht auf das erste F-Modell im Jahre 1959 zurück. Im Laufe der Zeit wurden Blendensteerung, Autofokus Übertragung und Prozessor Anschlüsse hinzugefügt und weiterentwickelt. Trotzdem ist das Bajonett relativ unverändert geblieben, so kann man auch Objektive von 1976 noch an die Nikon D70s ansetzen.
Damit macht Nikon Werbung, allerdings sollte man beachten dass es doch einige Funktionale Einschränkungen gibt. Die neuen G-Nikkore lassen sich z.B. nicht mehr an älteren Kameras betreiben, da sie keinen Blendenring haben. Neuere kleinere und günstigere Nikkon Bodies werden eventuell auch keinen eigenen AF Motor besitzen, d.h. man kann nur noch bei AF-S Objektiven (mit eigenem Motor) die Autofokus Funktion nutzen. Außerdem sind die Digital-optimierten DX Objektive nicht für Vollformat Sensoren oder Filmkameras geeignet.
Objektive ohne Prozessor führen zu Einschränkungen bei der Belichtungsmessung, Scharfstellung aber insbesondere bei der iTTL Blitztechnik. lesen Sie mehr
Nov 5: Nikon D70s Knöpfchen: Der Fokusschalter
An der Seite des Objektivs findet sich der Fokusschalter (beschriftet mit AF und M). Damit läßt sich der Autofokus abschalten.
Dies ist zum einen notwendig, wenn Objektive eingesetzt werden die keine Autofokus Funktion haben (also weder einen eigenen Autofokus Motor wie bei den AF-S Nikkoren noch einen manuellen Autofokus, angetrieben durch den Motor im Kameragehäuse). Der Hebel kann auch auf die Manuelle Stellung gestellt werden, wenn die Fokusierung manuell erfolgen soll. Am Entfernungsring des Objektives muß man dann das Sucherbild manuell Scharfstellen. Dies kann z.B. in schwierigen Lichtsituationen notwendig werden.
Einige neuere Objektive (ein Teil der AF-S Nikkoren) erlauben den manuellen Eingriff in die Fokusierung zu jeder Zeit. Sie sollten aber auf jeden Fall vorher die Anleitung des Objektives prüfen, da es bei einem unerlaubten manuellen Eingriff in die Fokusierung zu Schäden führen kann. Die Funktion nennt sich auch M/A, also Priorität der manuellen Scharfstellung. Bei manuellen Autofokus ist der Auslöser nicht gesperrt wenn das Bild unscharf ist.
Der Schärfeindikator (Punkt links unten im Sucherbild) kann aber weiterhin benutzt werden. Diese elektronische Einstellhilfe kann aber nicht in allen Situationen genutzt werden. Z.b. sollte das Objektiv eine Anfangsblende haben die mindestens f/5.6 entspricht. Ebenso können einige Graufilter oder Polarisationsfilter die Einstellhilfe stören. Generell wird eine gewisse Lichtmenge und Kontrast benötigt.
Dies ist zum einen notwendig, wenn Objektive eingesetzt werden die keine Autofokus Funktion haben (also weder einen eigenen Autofokus Motor wie bei den AF-S Nikkoren noch einen manuellen Autofokus, angetrieben durch den Motor im Kameragehäuse). Der Hebel kann auch auf die Manuelle Stellung gestellt werden, wenn die Fokusierung manuell erfolgen soll. Am Entfernungsring des Objektives muß man dann das Sucherbild manuell Scharfstellen. Dies kann z.B. in schwierigen Lichtsituationen notwendig werden.
Einige neuere Objektive (ein Teil der AF-S Nikkoren) erlauben den manuellen Eingriff in die Fokusierung zu jeder Zeit. Sie sollten aber auf jeden Fall vorher die Anleitung des Objektives prüfen, da es bei einem unerlaubten manuellen Eingriff in die Fokusierung zu Schäden führen kann. Die Funktion nennt sich auch M/A, also Priorität der manuellen Scharfstellung. Bei manuellen Autofokus ist der Auslöser nicht gesperrt wenn das Bild unscharf ist.
Der Schärfeindikator (Punkt links unten im Sucherbild) kann aber weiterhin benutzt werden. Diese elektronische Einstellhilfe kann aber nicht in allen Situationen genutzt werden. Z.b. sollte das Objektiv eine Anfangsblende haben die mindestens f/5.6 entspricht. Ebenso können einige Graufilter oder Polarisationsfilter die Einstellhilfe stören. Generell wird eine gewisse Lichtmenge und Kontrast benötigt.
Nov 4: Nikon D70s Knöpfchen: Der Abblend Knopf
An der Vorderseite der Nikon D70s befindet sich unterhalb des Objektives der Abblend Knopf (depth of field preview knob). Normalerweise zeigt der Sucher das Bild durch das Objektiv mit ganz geöffneter Blende. Damit kann der Autofokus und der Belichtungsmesser besser arbeiten und das Sucherbild ist heller.
Durch die offene Blende ist zudem die Schärfeeinstellung einfacher, da im Sucher eine geringere Tiefenschärfe zu sehen ist wird die Schärfeebene im Bild deutlicher. Hat also im Prinzip nur Vorteile.
Wenn der Fotograf allerdings die Wirkung der Blende (insbesondere die tatsächliche Tiefenschärfe) schon im Sucher beurteilen will, so muss er die Blende schließen, genau dazu dient der Abblend Knopf. Für anfänger ist zu beachten, dass die Helligkeit des Bildes dadurch nicht beurteilt werden kann.
Während der Abblendung werden keine Lichtwerte gemessen, der AF-regelt nicht nach, und der Auslöser ist gesperrt. Dies hängt vermutlich damit zusammen, dass Belichtungsmesser und AF-Messung eine offene Blende benötigen um Sinnvolle Werte zu iefern. Während der Abblendung wird um Sucher keine Verschlusszeit angezeigt, und auch die Skala für die Belichtungsmessung wird ausgeblendet. Auch die Einstellung für die Blende kann nicht verstellt werden, solange der Vorschau Knopf betätigt ist. Die Taste funktioniert nur im Zusammenspiel mit Prozessor-Objektiven (G-Nikkore haben keinen Einstellring für die Blende, bei D-Nikkoren wird die Blende trotz Ring durch die Kamera gesteuert).
Eine Erklärung zum Abblend-Knopf findet sich auch in Chris Marquards Podcast: Tips from the Topfloor #158, der Link ist am Ende des Artikels.
Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie: Nikon D70s Knöpfchen. Für jeden Schalter und Schieber an der Nikon D70s wird beschrieben welche Funktionen er hat, wann er einzusetzen ist, und wie er mit anderen Funktionen in Beziehung steht. Das ganze soll die Informationen aus dem Kamera Handbuch aus einem neuen Blickwinkel, auch anfängergeeignet darstellen.
Durch die offene Blende ist zudem die Schärfeeinstellung einfacher, da im Sucher eine geringere Tiefenschärfe zu sehen ist wird die Schärfeebene im Bild deutlicher. Hat also im Prinzip nur Vorteile.
Wenn der Fotograf allerdings die Wirkung der Blende (insbesondere die tatsächliche Tiefenschärfe) schon im Sucher beurteilen will, so muss er die Blende schließen, genau dazu dient der Abblend Knopf. Für anfänger ist zu beachten, dass die Helligkeit des Bildes dadurch nicht beurteilt werden kann.
Während der Abblendung werden keine Lichtwerte gemessen, der AF-regelt nicht nach, und der Auslöser ist gesperrt. Dies hängt vermutlich damit zusammen, dass Belichtungsmesser und AF-Messung eine offene Blende benötigen um Sinnvolle Werte zu iefern. Während der Abblendung wird um Sucher keine Verschlusszeit angezeigt, und auch die Skala für die Belichtungsmessung wird ausgeblendet. Auch die Einstellung für die Blende kann nicht verstellt werden, solange der Vorschau Knopf betätigt ist. Die Taste funktioniert nur im Zusammenspiel mit Prozessor-Objektiven (G-Nikkore haben keinen Einstellring für die Blende, bei D-Nikkoren wird die Blende trotz Ring durch die Kamera gesteuert).
Eine Erklärung zum Abblend-Knopf findet sich auch in Chris Marquards Podcast: Tips from the Topfloor #158, der Link ist am Ende des Artikels.
Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie: Nikon D70s Knöpfchen. Für jeden Schalter und Schieber an der Nikon D70s wird beschrieben welche Funktionen er hat, wann er einzusetzen ist, und wie er mit anderen Funktionen in Beziehung steht. Das ganze soll die Informationen aus dem Kamera Handbuch aus einem neuen Blickwinkel, auch anfängergeeignet darstellen.
Nov 3: Nikon D70s Knöpfchen: Der Programmwahlschalter
Der letzte Schalter an der Oberseite der Nikon D70s, der in meiner Artikelreihe noch näher angeschaut werden muss, ist der Programmwähler.
Die Kamera kann in einen der folgenden Betriebsarten gestellt werden:
Aufnahmeprogramm Automatik
Die Kamera steuert alle Funktionen, voreingestellt sind: Color Matrix Belichtungsmesser, Einzel-AF, Keine Belichtungskorrektur, Automatische Blitzzuschaltung, Blend und Belichtungsautomatik. Automatischer Weißabgleich und Messfeldsteuerung: Nächstes Objekt. Einstellen lassen sich nur Bildqualität, -Größe und ISO Empfindlichkeit. Der Blitz kann umgeschalten werden, ebenso ist es möglich Serienbildfunktion oder Selbstauslöser zu verwenden.
Aufnahmeprogramm Portrait
Wie Auto, allerdings Schwerpunkt auf Offene Blende (um das Motiv freizustellen). Bildoptimierung auf Hauttöne.
Aufnahmeprogramm Landschaft
Schwerpunkt auf geschlossenen Blenden, Bildoptimierung für Landschaftsaufnahmen. Blitz und AF-Hifslicht sind abgeschalten.
Aufnahmeprogramm Nahaufnahme
Einzelfeld Messung für den Autofokus, Farboptimierung auf leuchtende Farben.
Aufnahmeprogramm Sport und Action
Kontinuierlicher Autofokus (AF-C: Auslösepriorität), Messfeldsteuerung: nächstes, Kein Blitz und AF-Hifslicht, Kurze Verschlusszeiten.
Aufnahmeprogramm Nachtaufnahme
Optimiert auf lange Belichtungszeiten (Rauschunterdrückung) ohne Blitz und AF-Hilfslicht.
Aufnahmeprogramm Nachtportrait
Blitz mit Langzeitsynchronisation (Blitzleistung richtet sich nach dem Vordergrundmotiv, Belichtungszeit aber auf eine optimale Ausleuchtung des Hintergrundes hin optimiert)
Belichtungsprogramm M - Manuell
In dieser Einstellung werden alle Belichtungswerte manuell eingestellt, Blende mit dem vorderen Einstellrad, Verschlusszeit mit dem hinteren - jeweils in 1/2 oder 1/3 LW Stufen. Der Belichtungsmesser wird als Skala im Sucherbild eingeblendet.
Belichtungsprogramm A - Zeitautomatik
In der Einstellung A (A für Apreture Priority) kann die Einstellung für die Blende manuell vorgenommen werden, die Kamera berechnet die Verschlusszeit anhand der gemessenen Lichtmenge und der Belichtungskorrektur.
Belichtungsprogramm S - Blendautomatik
Die Einstellung S (S für Shutter Priority) kann die Einstellung der Verschlusszeit manuell vorgenommen werden (z.B. für Sportaufnahmen oder längere Belichtungen mit Stativ) und die Blende wird von der Kamera geregelt (anhand der gemessenen Lichtmenge und der Belichtungskorrektur)
Belichtungsprogramm P - Programmautomatik
Die Kamera wählt Blende und Verschlusszeit basierend auf der gemessenen Lichtmenge, der Empfindlichkeit und der eingestellten Belichtungskorrektur. Alle möglichen Kombinationen aus Blende und Verschlusszeit können mit dem hinteren Einstellrad gewählt werden.
Welches ist das Richtige
Die Automatikprogramme erlauben eine schnelle Einstellung der wichtigsten Parameter. Leider ist es nicht möglich die Einstellungen manuell zu korrigieren. Aus diese Grund bieten sich die Motivprogramme nur für Einsteiger an, oder wenn in einer Situation sehr schnell die Aufnahmebereitschaft hergestellt werden soll.
Die Programmautomatik in Verbindung mit der Belichtungskorrektur erlaubt in der Regel genügend Freiraum, auch für den erfahrenen Fotografen. Der manuelle Modus ist gut geeignet bei kontrollierten und konstanten Lichtverhältnissen oder bei Experimenten.
S oder A sind ebenfalls beliebte Programme, da die Einstellung "kurze Verschlusszeiten" oder "geringe Schärfentiefe" vorgewählt werden können, die Kamera macht dann den Rest (im Rahmen der Blend oder Verschlusszeitstufen). In der Praxis ist hier weniger Kontrolle und Nachstellen als bei der Programmautomatik P notwendig.
Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie: Nikon D70s Knöpfchen. Für jeden Schalter und Schieber an der Nikon D70s wird beschrieben welche Funktionen er hat, wann er einzusetzen ist, und wie er mit anderen Funktionen in Beziehung steht. Das ganze soll die Informationen aus dem Kamera Handbuch aus einem neuen Blickwinkel, auch anfängergeeignet darstellen.
Die Kamera kann in einen der folgenden Betriebsarten gestellt werden:
Aufnahmeprogramm Automatik
Die Kamera steuert alle Funktionen, voreingestellt sind: Color Matrix Belichtungsmesser, Einzel-AF, Keine Belichtungskorrektur, Automatische Blitzzuschaltung, Blend und Belichtungsautomatik. Automatischer Weißabgleich und Messfeldsteuerung: Nächstes Objekt. Einstellen lassen sich nur Bildqualität, -Größe und ISO Empfindlichkeit. Der Blitz kann umgeschalten werden, ebenso ist es möglich Serienbildfunktion oder Selbstauslöser zu verwenden.
Aufnahmeprogramm Portrait
Wie Auto, allerdings Schwerpunkt auf Offene Blende (um das Motiv freizustellen). Bildoptimierung auf Hauttöne.
Aufnahmeprogramm Landschaft
Schwerpunkt auf geschlossenen Blenden, Bildoptimierung für Landschaftsaufnahmen. Blitz und AF-Hifslicht sind abgeschalten.
Aufnahmeprogramm Nahaufnahme
Einzelfeld Messung für den Autofokus, Farboptimierung auf leuchtende Farben.
Aufnahmeprogramm Sport und Action
Kontinuierlicher Autofokus (AF-C: Auslösepriorität), Messfeldsteuerung: nächstes, Kein Blitz und AF-Hifslicht, Kurze Verschlusszeiten.
Aufnahmeprogramm Nachtaufnahme
Optimiert auf lange Belichtungszeiten (Rauschunterdrückung) ohne Blitz und AF-Hilfslicht.
Aufnahmeprogramm Nachtportrait
Blitz mit Langzeitsynchronisation (Blitzleistung richtet sich nach dem Vordergrundmotiv, Belichtungszeit aber auf eine optimale Ausleuchtung des Hintergrundes hin optimiert)
Belichtungsprogramm M - Manuell
In dieser Einstellung werden alle Belichtungswerte manuell eingestellt, Blende mit dem vorderen Einstellrad, Verschlusszeit mit dem hinteren - jeweils in 1/2 oder 1/3 LW Stufen. Der Belichtungsmesser wird als Skala im Sucherbild eingeblendet.
Belichtungsprogramm A - Zeitautomatik
In der Einstellung A (A für Apreture Priority) kann die Einstellung für die Blende manuell vorgenommen werden, die Kamera berechnet die Verschlusszeit anhand der gemessenen Lichtmenge und der Belichtungskorrektur.
Belichtungsprogramm S - Blendautomatik
Die Einstellung S (S für Shutter Priority) kann die Einstellung der Verschlusszeit manuell vorgenommen werden (z.B. für Sportaufnahmen oder längere Belichtungen mit Stativ) und die Blende wird von der Kamera geregelt (anhand der gemessenen Lichtmenge und der Belichtungskorrektur)
Belichtungsprogramm P - Programmautomatik
Die Kamera wählt Blende und Verschlusszeit basierend auf der gemessenen Lichtmenge, der Empfindlichkeit und der eingestellten Belichtungskorrektur. Alle möglichen Kombinationen aus Blende und Verschlusszeit können mit dem hinteren Einstellrad gewählt werden.
Welches ist das Richtige
Die Automatikprogramme erlauben eine schnelle Einstellung der wichtigsten Parameter. Leider ist es nicht möglich die Einstellungen manuell zu korrigieren. Aus diese Grund bieten sich die Motivprogramme nur für Einsteiger an, oder wenn in einer Situation sehr schnell die Aufnahmebereitschaft hergestellt werden soll.
Die Programmautomatik in Verbindung mit der Belichtungskorrektur erlaubt in der Regel genügend Freiraum, auch für den erfahrenen Fotografen. Der manuelle Modus ist gut geeignet bei kontrollierten und konstanten Lichtverhältnissen oder bei Experimenten.
S oder A sind ebenfalls beliebte Programme, da die Einstellung "kurze Verschlusszeiten" oder "geringe Schärfentiefe" vorgewählt werden können, die Kamera macht dann den Rest (im Rahmen der Blend oder Verschlusszeitstufen). In der Praxis ist hier weniger Kontrolle und Nachstellen als bei der Programmautomatik P notwendig.
Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie: Nikon D70s Knöpfchen. Für jeden Schalter und Schieber an der Nikon D70s wird beschrieben welche Funktionen er hat, wann er einzusetzen ist, und wie er mit anderen Funktionen in Beziehung steht. Das ganze soll die Informationen aus dem Kamera Handbuch aus einem neuen Blickwinkel, auch anfängergeeignet darstellen.
Nov 2: Fotolehrgang.de
Für Einsteiger (egal ob Analog oder Digital) ist dieser Online Lehrgang geeignet. Die Grundlagen werden reich bebildert erklärt:
fotolehrgang.de
Der kostenlose Online Lehrgang von Striewisch Fotodesign ist schon seit 1996 im Netz und auch als Buch erschienen, inzwischen schon in der dritten Auflage.
Die Online Ausgabe geht an einigen Stellen auf die Spezialitäten der digitalen Fotografie ein, bestimmte Aspekte kommen aber sehr kurz. Dies ist aber kein Problem, da sich weitere Sites dieses speziellen Themas annehmen. Die Fotografischen Grundlagen sollten unabhängig von der verwendeten Aufzeichnungstechnik verstanden werden. Bei der Gestaltung und der Kreativität spielt die Technik ohnehin keine Rolle.
fotolehrgang.de
Der kostenlose Online Lehrgang von Striewisch Fotodesign ist schon seit 1996 im Netz und auch als Buch erschienen, inzwischen schon in der dritten Auflage.
Die Online Ausgabe geht an einigen Stellen auf die Spezialitäten der digitalen Fotografie ein, bestimmte Aspekte kommen aber sehr kurz. Dies ist aber kein Problem, da sich weitere Sites dieses speziellen Themas annehmen. Die Fotografischen Grundlagen sollten unabhängig von der verwendeten Aufzeichnungstechnik verstanden werden. Bei der Gestaltung und der Kreativität spielt die Technik ohnehin keine Rolle.
![]() | (Book) Authors:Tom! Striewisch Manufacturer:Humboldt Released:April 2006 |
Nov 2: Nikon D70s Knöpfchen: Meßsystemauswahl
Nachdem es im letzten Artikel schon um die Taste für die Belichtungskorrektur ging, habe ich mir heute (Feiertag und so) Zeit für die Taste für die Meßsystemauswahl (des Belichtungsmessers) genommen. Diese liegt direkt links von der Belichtungskorrektur am Auslöser. Die Bedienung ist wie bei Nikon gewohnt: solange die Taste betätigt ist lassen sich die drei Methoden für die Belichtungsmessung mit dem hinteren Einstellrad auswählen.
Die Funktion steht nicht bei den Aufnahmeprogrammen zur Verfügung, dort wird immer die 3D-Color-Matrix Messung verwendet.
Alle Messmethoden erfolgen durch das Objektiv (TTL, Through the Lense). Folgende Methoden stehen zur Auswahl:
(3D-)Color-Matrix Messung
Die Kamera misst mit einem 1005 Pixel RGB Sensor Farbpunkte, zusammen mit Informationen über die Orientierung und das angewählte Fokusfeld kann die Kamera auf ein vermutliches Aufnahmeszenario schließen. Wenn ein Objektiv Abstandsinformationen liefert (D oder G Nikkoren) so wird diese Information ebenfalls in die Belichtungssteuerung einbezogen, man spricht dann von der 3D Matrix Messung (dies ist besonders wichtig bei Blitz Benutzung, dazu später mehr). Mit diesen Informationen schaut die Kamera in einer Referenzdatenbank mit 30.000 Aufnahmen nach, welche Belichtungssteuerung für die aktuelle Situation am wahrscheinlichsten ist.
Für viele Situationen ist diese intelligente und automatische Belichtungssteuerung ausreichend, insbesondere bei Aufnahmen mit normalen Kontrastverhältnissen (Man spricht von einem Normalobjekt wenn das Kontrastverhältnis zwischen 1:32 und 1:64 liegt).
Mittenbetonte Messung
Bei dieser Methode wird ebenfalls durch das Objektiv die Helligkeitswerte über den Belichtungssensor ausgelesen. Allerdings kommt einem Kreis in der Mitte eine deutlich höhere Gewichtung zu. Diese Methode eignet sich gut für eine Objektmessung. Der Durchmesser des Messkreises kann über die Individualfunktion 11 Mittenbetont variiert werden, die Auswahl reicht von 6-12mm, der Default sind die 8mm die auch im Sucherbild als Messkreis eingezeichnet sind.
Spot Messung
Bei der Punktmessung wird selektiv nur eine 2,3mm große Fläche in der Mitte des aktiven AF Messfeldes vermessen. Da hier nur 1% des Sucherbildes in die Messung eingehen kann der Fotograf sehr genau bestimmen welcher Teil des Bildes für die Belichtungsmessung ausschlaggebend ist. Allerdings können bei kontrastreichen Motiven auch große Abweichungen auftreten. Die Spotmessung bietet sich z.B. an, um die Belichtungssituation mittels (18%)-Graukarte zu vermessen und dann zu speichern.
Manuelle Belichtungssteuerung (M-Programm)
Wie bereits bei der Belichtungskorrektur angesprochen wird im Manuellen Belichtungsprogramm keine Belichtungswerte durch die Kamera geregelt. Die gemessene Lichtmenge (mit einer der drei obigen Methoden) dient nur dazu auf der Belichtungsskala einen Anhaltswert anzugeben, ob die manuellen Einstellungen verändert werden müssen.
Konstante Belichtungseinstellungen
Insbesondere bei Matrix Messmethode können die ermittelten Belichtungswerte von Aufnahme zu Aufnahme stark variieren. Wenn Konstanz in der Belichtung gefragt ist (z.B. bei Panoramaaufnahmen bei denen mehrere Aufnahmen übereinandergelegt werden) bietet es sich an entweder mit dem Messwertspeicher zu arbeiten, oder gleich auf das Manuelle Belichtungsprogramm zu gehen.
Wiederherstellung der Werkseinstellungen
Die Messsystemwahltaste ist eine von zwei Tasten markiert mit einem grünen Punkt. Wird die Taste zusammen mit der BKT Taste für drei Sekunden betätigt, so werden für die wichtigsten Aufnahmefunktionen Werkseinstellungen verwendet:
Einzel-AF, mittleres Messfeld, Matrixmessung, keine Programmverschiebung, keine (Blitz)Belichtungskorrektur, keine Belichtungsreihe, Large JPEG Normal mit normaler Optimierung, Auto Weißabgleich, ISO 200.
Bernd's Individualfunktionen
Vermutlich möchten Sie nach der Betätigung "des grünen Punktes" das Bildformat wieder auf JPG Fine oder RAW stellen. Um Aufnahmebereit zu sein lasse ich Auto Weißabgleich und Matrixmessung in der Regel aktiviert, bis ich eine abweichende Aufnahmesituation habe.
Ein Großteil der Individualfunktionen werden durch den Tastengriff nicht auf Grundwerte zurückgestellt, dazu gib es eine eigene Rücksetzfunktion im Menu der Individualfunktionen.
Ich persönlich setze dann folgende Einstellungen abweichend von der Werkseinstellungen:
01 Tonsignal: Off
03 Messfeldsteuerung: Einzelfeld
04 AF-Licht: On (Abschalten wenn man nicht stören will)
07 Bildkontrolle: Off (Stromsparen)
08 Gitterlinien: On
17 AF-Messfeld: On (Umschalten wenn Rand erreicht)
Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie: Nikon D70s Knöpfchen. Für jeden Schalter und Schieber an der Nikon D70s wird beschrieben welche Funktionen er hat, wann er einzusetzen ist, und wie er mit anderen Funktionen in Beziehung steht. Das ganze soll die Informationen aus dem Kamera Handbuch aus einem neuen Blickwinkel, auch anfängergeeignet darstellen.
Die Funktion steht nicht bei den Aufnahmeprogrammen zur Verfügung, dort wird immer die 3D-Color-Matrix Messung verwendet.
Alle Messmethoden erfolgen durch das Objektiv (TTL, Through the Lense). Folgende Methoden stehen zur Auswahl:
(3D-)Color-Matrix Messung
Die Kamera misst mit einem 1005 Pixel RGB Sensor Farbpunkte, zusammen mit Informationen über die Orientierung und das angewählte Fokusfeld kann die Kamera auf ein vermutliches Aufnahmeszenario schließen. Wenn ein Objektiv Abstandsinformationen liefert (D oder G Nikkoren) so wird diese Information ebenfalls in die Belichtungssteuerung einbezogen, man spricht dann von der 3D Matrix Messung (dies ist besonders wichtig bei Blitz Benutzung, dazu später mehr). Mit diesen Informationen schaut die Kamera in einer Referenzdatenbank mit 30.000 Aufnahmen nach, welche Belichtungssteuerung für die aktuelle Situation am wahrscheinlichsten ist.
Für viele Situationen ist diese intelligente und automatische Belichtungssteuerung ausreichend, insbesondere bei Aufnahmen mit normalen Kontrastverhältnissen (Man spricht von einem Normalobjekt wenn das Kontrastverhältnis zwischen 1:32 und 1:64 liegt).
Mittenbetonte Messung
Bei dieser Methode wird ebenfalls durch das Objektiv die Helligkeitswerte über den Belichtungssensor ausgelesen. Allerdings kommt einem Kreis in der Mitte eine deutlich höhere Gewichtung zu. Diese Methode eignet sich gut für eine Objektmessung. Der Durchmesser des Messkreises kann über die Individualfunktion 11 Mittenbetont variiert werden, die Auswahl reicht von 6-12mm, der Default sind die 8mm die auch im Sucherbild als Messkreis eingezeichnet sind.
Spot Messung
Bei der Punktmessung wird selektiv nur eine 2,3mm große Fläche in der Mitte des aktiven AF Messfeldes vermessen. Da hier nur 1% des Sucherbildes in die Messung eingehen kann der Fotograf sehr genau bestimmen welcher Teil des Bildes für die Belichtungsmessung ausschlaggebend ist. Allerdings können bei kontrastreichen Motiven auch große Abweichungen auftreten. Die Spotmessung bietet sich z.B. an, um die Belichtungssituation mittels (18%)-Graukarte zu vermessen und dann zu speichern.
Manuelle Belichtungssteuerung (M-Programm)
Wie bereits bei der Belichtungskorrektur angesprochen wird im Manuellen Belichtungsprogramm keine Belichtungswerte durch die Kamera geregelt. Die gemessene Lichtmenge (mit einer der drei obigen Methoden) dient nur dazu auf der Belichtungsskala einen Anhaltswert anzugeben, ob die manuellen Einstellungen verändert werden müssen.
Konstante Belichtungseinstellungen
Insbesondere bei Matrix Messmethode können die ermittelten Belichtungswerte von Aufnahme zu Aufnahme stark variieren. Wenn Konstanz in der Belichtung gefragt ist (z.B. bei Panoramaaufnahmen bei denen mehrere Aufnahmen übereinandergelegt werden) bietet es sich an entweder mit dem Messwertspeicher zu arbeiten, oder gleich auf das Manuelle Belichtungsprogramm zu gehen.
Wiederherstellung der Werkseinstellungen
Die Messsystemwahltaste ist eine von zwei Tasten markiert mit einem grünen Punkt. Wird die Taste zusammen mit der BKT Taste für drei Sekunden betätigt, so werden für die wichtigsten Aufnahmefunktionen Werkseinstellungen verwendet:
Einzel-AF, mittleres Messfeld, Matrixmessung, keine Programmverschiebung, keine (Blitz)Belichtungskorrektur, keine Belichtungsreihe, Large JPEG Normal mit normaler Optimierung, Auto Weißabgleich, ISO 200.
Bernd's Individualfunktionen
Vermutlich möchten Sie nach der Betätigung "des grünen Punktes" das Bildformat wieder auf JPG Fine oder RAW stellen. Um Aufnahmebereit zu sein lasse ich Auto Weißabgleich und Matrixmessung in der Regel aktiviert, bis ich eine abweichende Aufnahmesituation habe.
Ein Großteil der Individualfunktionen werden durch den Tastengriff nicht auf Grundwerte zurückgestellt, dazu gib es eine eigene Rücksetzfunktion im Menu der Individualfunktionen.
Ich persönlich setze dann folgende Einstellungen abweichend von der Werkseinstellungen:
01 Tonsignal: Off
03 Messfeldsteuerung: Einzelfeld
04 AF-Licht: On (Abschalten wenn man nicht stören will)
07 Bildkontrolle: Off (Stromsparen)
08 Gitterlinien: On
17 AF-Messfeld: On (Umschalten wenn Rand erreicht)
Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie: Nikon D70s Knöpfchen. Für jeden Schalter und Schieber an der Nikon D70s wird beschrieben welche Funktionen er hat, wann er einzusetzen ist, und wie er mit anderen Funktionen in Beziehung steht. Das ganze soll die Informationen aus dem Kamera Handbuch aus einem neuen Blickwinkel, auch anfängergeeignet darstellen.
Nov 1: Nikon D70s Knöpfchen: Belichtungskorrektur
Mit der Taste für Belichtungskorrektur (Beschriftet mit +/- rechts neben dem Auslöser) kann man manuell eine Korrektur der Belichtungsmessung vornehmen. Solange die Taste betätigt wird, erscheint der aktuelle numerische Korrekturwert im LCD Display und im Sucher.
Die Belichtungskorrektur dient dazu die Objektmessung des integrierten Belichtungsmessers um einen festen Wert zu korrigieren. Die Korrektur erfolgt in Schritten von 1/3 oder 1/2 Lichtwert (LW; EV Exposure Value). Also zum Beispiel -5, -4.7, ..., 0, ..., +5 bei der Einstellung von LW-Stufe: 1/3.
Dies kann notwendig werden wenn schwierige Aufnahmeverhältnisse vorliegen (Reflektionen, Gegenlicht, Schnee, Kontraste) oder bestimmte Effekte erwünscht sind um Stimmungen auszudrücken.
Zum Beispiel kann es bei Aufnahmen im Schnee dazu kommen, dass der Belichtungsmesser die Helligkeit des Hintergrundes zu sehr gewichtet, und es damit zu einer Unterbelichtung des Objektes im Vordergrund kommt. Durch eine Korrektur um den Wert +1.0 würde die Kamera automatisch die doppelte Belichtungszeit wählen (im A-Programm mit Blendenpriorität). Wichtig, der gemessene Lichtwert wird nicht um +1 erhöht sondern erniedrigt (positive Korrekturwerte führen also zu einer Aufhellung der Aufnahme durch Überbelichtung).
Benutzbar ist diese Korrektur nur in den Belichtungsprogrammen A, S und P. Die Aufnahmeprogramme erlauben keine entsprechende Korrektur.
Belichtungsmessung bei Manueller Einstellung
Bei Manueller Belichtungssteuerung (M-Belichtungsprogramm) berechnet die Kamera keine Belichtungswerte, eine Korrektur ist entsprechend auch nicht notwendig.
Allerdings lässt sich die Belichtungskorrektur auch im M-Modus verwenden: die Neutralstellung des im Sucher eingeblendeten Belichtungsmessers wird entsprechend verschoben. D.h. bei einer Einstellung von +1 zeigt der Belichtungsmesser eine Unterbelichtung an, erst wenn man eine Blendstufe weiter öffnet steht der Messzeiger in Neutralstellung.
Dies läßt sich für eine vereinfachte Anwendung des Adams' Zonensystems verwenden (eigener Artikel zu dem Thema folgt, dieser erklärt dann auch die genaue Bedeutung der Messgröße Lichtwert).
Individualfunktionen für Belichtungskorrektur
Es gibt mehrere Individualfunktionen in Verbindung mit der Belichtungskorrektur: "09 LW-Stufe: 1/3 oder 1/2" gibt an, in welchen Schritten die Einstellungen verstellt werden können. "10 Bel.-Korr.: ON" gibt an, ob die Belichtungskorrektur auch ohne betätigen der Belichtungskorrektur Taste (nur mit dem freien Einstellrad) vorgenommen werden kann. Letzteres ist praktisch, man muss aber regelmässig mit der Belichtungskorrektur Taste den aktuellen Wert prüfen, da der bei dier Verstellmethode nicht eingeblendet wird.
Außerdem steht die Belichtungskorrektur auch mit der Methode die der Belichtungsmesser verwendet in Beziehung, dies wird Gegenstand des nächsten Artikels werden.
Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie: Nikon D70s Knöpfchen. Für jeden Schalter und Schieber an der Nikon D70s wird beschrieben welche Funktionen er hat, wann er einzusetzen ist, und wie er mit anderen Funktionen in Beziehung steht. Das ganze soll die Informationen aus dem Kamera Handbuch aus einem neuen Blickwinkel, auch anfängergeeignet darstellen.
Die Belichtungskorrektur dient dazu die Objektmessung des integrierten Belichtungsmessers um einen festen Wert zu korrigieren. Die Korrektur erfolgt in Schritten von 1/3 oder 1/2 Lichtwert (LW; EV Exposure Value). Also zum Beispiel -5, -4.7, ..., 0, ..., +5 bei der Einstellung von LW-Stufe: 1/3.
Dies kann notwendig werden wenn schwierige Aufnahmeverhältnisse vorliegen (Reflektionen, Gegenlicht, Schnee, Kontraste) oder bestimmte Effekte erwünscht sind um Stimmungen auszudrücken.
Zum Beispiel kann es bei Aufnahmen im Schnee dazu kommen, dass der Belichtungsmesser die Helligkeit des Hintergrundes zu sehr gewichtet, und es damit zu einer Unterbelichtung des Objektes im Vordergrund kommt. Durch eine Korrektur um den Wert +1.0 würde die Kamera automatisch die doppelte Belichtungszeit wählen (im A-Programm mit Blendenpriorität). Wichtig, der gemessene Lichtwert wird nicht um +1 erhöht sondern erniedrigt (positive Korrekturwerte führen also zu einer Aufhellung der Aufnahme durch Überbelichtung).
Benutzbar ist diese Korrektur nur in den Belichtungsprogrammen A, S und P. Die Aufnahmeprogramme erlauben keine entsprechende Korrektur.
Belichtungsmessung bei Manueller Einstellung
Bei Manueller Belichtungssteuerung (M-Belichtungsprogramm) berechnet die Kamera keine Belichtungswerte, eine Korrektur ist entsprechend auch nicht notwendig.
Allerdings lässt sich die Belichtungskorrektur auch im M-Modus verwenden: die Neutralstellung des im Sucher eingeblendeten Belichtungsmessers wird entsprechend verschoben. D.h. bei einer Einstellung von +1 zeigt der Belichtungsmesser eine Unterbelichtung an, erst wenn man eine Blendstufe weiter öffnet steht der Messzeiger in Neutralstellung.
Dies läßt sich für eine vereinfachte Anwendung des Adams' Zonensystems verwenden (eigener Artikel zu dem Thema folgt, dieser erklärt dann auch die genaue Bedeutung der Messgröße Lichtwert).
Individualfunktionen für Belichtungskorrektur
Es gibt mehrere Individualfunktionen in Verbindung mit der Belichtungskorrektur: "09 LW-Stufe: 1/3 oder 1/2" gibt an, in welchen Schritten die Einstellungen verstellt werden können. "10 Bel.-Korr.: ON" gibt an, ob die Belichtungskorrektur auch ohne betätigen der Belichtungskorrektur Taste (nur mit dem freien Einstellrad) vorgenommen werden kann. Letzteres ist praktisch, man muss aber regelmässig mit der Belichtungskorrektur Taste den aktuellen Wert prüfen, da der bei dier Verstellmethode nicht eingeblendet wird.
Außerdem steht die Belichtungskorrektur auch mit der Methode die der Belichtungsmesser verwendet in Beziehung, dies wird Gegenstand des nächsten Artikels werden.
Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie: Nikon D70s Knöpfchen. Für jeden Schalter und Schieber an der Nikon D70s wird beschrieben welche Funktionen er hat, wann er einzusetzen ist, und wie er mit anderen Funktionen in Beziehung steht. Das ganze soll die Informationen aus dem Kamera Handbuch aus einem neuen Blickwinkel, auch anfängergeeignet darstellen.
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